Auf Reisen Bilder speichern
Reise ich, sind meine Bilder auf zwei Datenträgern
gespeichert: Auf den Speicherkarten der Kamera und Kopien davon auf einem mobilen Datenspeicher (mit einer Festplatte). Die Speicherkarten lösche ich nicht, die Bilder auf dem mobilen Datenspeicher sind eine Sicherung (Backup) der Bilder auf den Karten.
Hat der mobile Datenspeicher eine Festplatte, schalte ich ihn nur ein, wenn er erschütterungsfrei abgelegt ist. Jeden Abend während des Kopierens lasse ich die übertragenen Dateien vollständig vergleichen mit den Originalen – Byte für Byte – und kopiere sie erneut bei Fehlern.
Den mobilen Datenspeicher mit den Bild-Backups lagere ich an einem anderen Ort als die Speicherkarten mit den Originalbildern.
Anforderungen an den mobilen Datenspeicher
Ein mobiler Datenspeicher sollte robust
sein und:
- schnell kopieren
- kopierte Daten überprüfen
- mit einer Akkuladung viele Bilder kopieren
- viele Bilder speichern (große Speicherkapazität)
- gut zu bedienen sein
- klein sein
Gut ist ein Akku, mit dem ich pro Ladung den ganzen Datenspeicher befüllen kann, so bin ich nicht auf ein Feststromnetz angewiesen. Der mobile Datenspeicher sollte so viele Bilder fassen, wie ich voraussichtlich fotografiere, besser mehr.
Einige mobile Datenspeicher haben ein Farb-LC-Display zum Anschauen der Bilder. Dies sollte von guter Qualität sein, ausreichend groß und hoch auflösen (viele Pixel auf einer kleinen Fläche).
Meine Erfahrungen
Für meine erste Reise mit der Digitalkamera kaufte ich mir den mobilen Datenspeicher Hyperdrive Space mit einer 80 Gigabyte-Festplatte [21.12.2009: Wird nicht mehr produziert]:
- Er kopiert schnell
- Eine Akkuladung hält lange
- Der Akku kann durch mehrere Stromquellen aufgeladen werden: Über das Feststromnetz, ein USB-Kabel oder einen Adapter im Kraftfahrzeug
- Beim Einstecken einer Karte schaltet es sich automatisch ein, ich drücke nur eine Schaltfläche zum Kopieren
- Es meldet sich als USB-Wechselfestplatte an und kann so von jedem Betriebssystem benutzt werden
- Es ist kompakt
Abbildung: Hyperdrive Space mit eingesteckter CompactFlash-Karte.
Zum Kopieren abends im Hotel benutzte ich die schnellste Geschwindigkeit — vorher testete ich, ob das mit meinen CompactFlash-Karten ging. Ich habe den bitweisen Vergleich im Setup eingestellt, so wird nach dem Kopieren jede Datei bitweise verglichen mit dem Original.
Das Gerät bereitete keine Probleme, zuhause konnte der Computer alle Dateien lesen; sie wurden schneller auf die Computerfestplatte übertragen als über den Kartenleser mit eingeschobener CompactFlash-Karte.
, 02.09.2007.
Letzte Bearbeitung: 23.03.2009.