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Daten sichern (Backup): Einführung

Automatisiert sichern

Jede Datensicherung sollte automatisch ablaufen, damit sie (überhaupt) abläuft und das möglichst ohne Fehler.

Zum Sichern auf die externe Festplatte lasse ich rsync die Daten spiegeln: Daten, die ich der Computerfestplatte hinzufüge oder existierende, die ich ändere, werden der Backuplatte hinzugefügt oder dort geändert; was ich auf der Computerfestplatte lösche, wird auf der Backupfestplatte gelöscht. Die DVDs lasse ich via Perl-Skript brennen. Für das automatisierte Backup unter Windows empfehle ich robocopy oder FreeFileSync.

Die Backup-Programme (Skripte, Batch-Dateien) starten nicht automatisch, ich tippe ein s plus ein für das tägliche Backup und bildbackup.pl plus zum Brennen der DVDs. Von einem automatischen Backup beim Einschalten der externen Festplatte sehe ich ab: Manchmal kopiere ich gesicherte Daten zurück. Anders ausgedrückt: Was nützt ein Backup, das sofort überschrieben wird beim Einschalten der Backup-Festplatte?

Automatisch zu einer bestimmten Zeit

Wer den Rechner ganztags eingeschaltet hat, kann die Sicherung als geplanten Task (Cronjob) ablaufen lassen zu einer Zeit, während der der Rechner nicht benutzt wird.

Mein Wunsch-Backupmedium

Spielten Kosten keine Rolle, ließe ich die Daten täglich unkomprimiert von einem LTO-4-Bandlaufwerk sichern während meiner Abwesenheit, ersparte mir die externe Festplatte und hätte zusätzlich mehrere Datei-Versionen.

Exkurs: Festplatte und Betriebssystem für Backup konfigurieren

Diesen Grundsatz befolgte ich, seit ich Computer habe:

Daten und Programme sind zu trennen.

Die im Computer eingebaute Festplatte partitioniere ich so, dass Betriebssystem und Programme in einer Partition sind, Daten in einer anderen größeren.

Täglich gesichert werden neue und veränderte Daten auf der Datenpartition, das System wird separat gesichert, siehe nächsten Abschnitt.

Exkurs: Betriebssystem und Programme sichern

Betriebssysteme und Programme sichere ich wöchentlich mit Acronis True Image auf eine Partition einer externen Festplatte und zwar gestartet von einer Boot-CD. Die Datenpartition schließe ich aus, diese wird täglich separat gesichert wie oben beschrieben.

True Image sichert nur benutzte Festplattensektoren und komprimiert die Daten, sodass die Archive viel kleiner sind als die Festplattenpartitionen. Ich speichere so viele Archive, wie auf die Partition der Backupfestplatte passen. Jedes Archiv lasse ich automatisch prüfen nach der Sicherung.

Ich bevorzuge die Boot-CD, so haben alle Dateien definierte Zustände. Wer garantiert mir, dass Schattenkopien von Datenbanken oder der Windows-Registry einen gültigen Zustand haben (Wird im "laufenden System" gesichert, erzeugt True Image Schattenkopien von [gesperrten] Dateien)?

Exkurs: Backupfestplatte

Die Backupfestplatte schalte ich nur während der Sicherung ein. Sie steht fest auf einem Tisch und ich hebe sie nicht herum oder trage sie durch die Gegend, auch nicht, falls sie ausgeschaltet ist. Die Kabel sind so verlegt, dass ich nicht daran hängen bleiben kann. Am sichersten ist, nach dem Ausschalten Daten- und Stromkabel zu ziehen, so kann sich Überspannung nicht übertragen (Blitzeinschläge etc.).

Elmar Baumann, 27.11.2008.

Letzte Bearbeitung: 28.11.2008.

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